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Geschichte der freiwilligen Feuerwehr Berlin

Die Geschichte der freiwillige Feuerwehr Berlin lässt sich bis in das Jahr 1934 zurückverfolgen. Die Geschichtsdaten sind zu einem grossen Teil dem Sonderheft zum 50jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Seedorf entnommen.

  • 1934

    Nach Auflösung der Zwangswehren im gesamten Gemeindegebiet wurde auch in Berlin von den Feuerwehrkameraden die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Landwirt Paul Rathje Senior wurde zum Wehrführer gewählt. Mitbegründer war Ehrenmitglied Hermann Boller. Die Gerätschaften - Handdruckspritze und auch das Spritzenhaus wurden übernommen. Das alte Spritzenhaus wurde bis 1970 benutzt und stand in der Potsdamer Straße 11 am Grundstück von Werner Dose.

  • 1940 Die Wehr wird mit einem TSA (Tragkraftspritzenanhänger) ausgerüstet, die heute immer noch im Torhaus zu Seedorf ausgestellt ist. Durch diese Anschaffung wurde die Schlagkraft der Wehr wesentlich erhöht. Durch die LKW der Firma Schomacker als Zugwagen war die Wehr für die damaligen Verhältnisse sehr beweglich. Überörtliche Einsätze während des Krieges mussten nicht geleistet werden.

  • 1945

    Nach dem Kriegsende lag auch das Feuerwehrwesen am Boden. Wehrführer Paul Rathje wurde abgesetzt und Willy Pries überbrückte die Übergangszeit.

  • 1948

    Die Wehr erfuhr einen Neuaufbau und Heinrich Dose, der direkt neben dem Spritzenhaus wohnte, wurde neuer Wehrführer.

  • 1952

    Karl-Friedrich Wulf wurde zum neuen Wehrführer gewählt. Die Wehr hatte immer noch die alte Ausrüstung. Die Schläuche aus Hanf mussten immer wieder getrocknet werden und waren vom Schimmel bedroht. Bei Einsätzen barsten die gealterten Schläuche unter dem Wasserdruck und waren damit die Schwachstelle der Ausrüstung. In den Sechzigern wurden synthetische und gummierte Schläuche eingeführt, deren Wartung mit Gründung der Kreisschlauchpflegerei zentral geregelt wurde.
  • 1954

    Die Feuerwehr Kembs löste sich auf und die Kameraden aus Seekamp und Liethkaten schlossen sich der Berliner Wehr an. Am 25. April beging die Freiwillige Feuerwehr Berlin zusammen mit Seedorf-Schlamersdorf und Hornsdorf-Hornsmühlen das 25jährige Jubiläum mit einem Amtswehrfest in Berlin.

  • 1960

    Karl-Friedrich Wulf wurde Amtswehrführer der Gemeinde Seedorf . Die freigewordene Stelle des Wehrführers übernahm Willy Kasch aus Seekamp, der von den Kameraden gewählt wurde.

  • 1966

    Willy Kasch wurde Gemeindewehrführer. Die Kameradschaftsversammlung wählte den bisherigen Stellvertreter Kurt Lüdecke zum neuen Wehrführer. Neuer Stellvertreter wurde Hans Schmalfeldt.

  • 1970

    Am 24. April wurde das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht. Es war mit erheblicher Eigenleistung der Kameraden erbaut worden. Gleichzeitig übergab Bürgermeister Manfred Frank ein neues Fahrzeug an die Wehr - das TSF-GW. Dieses Fahrzeug (bis 2001 im Einsatz) ist für die Verkehrsrettung ausgerüstet und wurde von seiner In-Dienststellung an überörtlich eingesetzt. Es war damals das erste Fahrzeug dieser Art im Kreis Segeberg. Damit war die Gemeindewehr vollmotorisiert und ihr ein Gerät an die Hand gegeben, dass ihr die Erfüllung ihrer Aufgaben auf modernste Art erlaubte. So hatte der Feuerrwehranhänger von 1940 ausgedient. Auch das alte Spritzenhaus wurde abgerissen.

  • 1981

    Am 19. Dezember wurde das Feuerwehrhaus in der Heerstrasse mit einer Feier seiner Bestimmung übergeben. Die Berliner Feuerwehrmänner hatten auch diesmal Eigenleistung in großem Umfang geleistet und verfügten fortan über einen modernen Stützpunkt mit Garage, Mannschaftsraum, Küche, Sanitär- und Abstellraum.